Aktuelles
Gebirgsausbildung der Bundeswehr mit Hubschraubern
Das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen macht darauf aufmerksam, dass Lehrgangsteilnehmer der Gebirgs- und Winterkampfschule Mittenwald am 3. und 4. November 2026, unter anderem im Landkreis Garmisch-Partenkirchen, das Auf- und Absitzen an Hubschraubern üben. Im Hochgebirge sind reguläre Landungen oft nur schwer möglich, daher trainieren Soldaten und Besatzungen regelmäßig das sichere Ein- und Aussteigen am Luftfahrzeug. Die Flüge finden im Zeitraum von 7.00 bis 18.00 Uhr statt und betreffen voraussichtlich die Bereiche Gemsanger, Zirbelkopf, Stuibensee, Zugspitzblatt, Standortübungsplatz Esel, Neuglägleralm, Platteneck und Wörnersattel. Zum Einsatz kommen vier NH-90 Hubschrauber und 45 Soldatinnen und Soldaten.
Zur eigenen Sicherheit werden mögliche Schaulustige gebeten, während der Übung einen ausreichenden Abstand zu den Einsatzorten und den Bewegungen der Hubschrauber einzuhalten. Der empfohlene Mindestabstand beträgt 150 Meter. Besonders bei Flugbewegungen in Bodennähe sowie bei Starts und Landungen entstehen starke Luftströme und Verwirbelungen. Diese können dazu führen, dass sich Gegenstände lösen oder lose Objekte aufgewirbelt werden.
Zuständige Ansprechstelle bei Fragen und Beschwerden zum Einsatz von Militärhubschraubern:
Die Bundeswehr bittet alle Bürgerinnen und Bürger darum, sich bei Fragen und Beschwerden direkt an das Luftfahrtamt der Bundeswehr zu wenden. Zu diesem Zweck ist dauerhaft ein kostenloses Bürgertelefon eingerichtet. Von Montag bis Donnerstag zwischen 8.00 bis 17.00 Uhr und Freitag von 8.00 bis 12.30 Uhr beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Flugbetriebs- und Informationszentrale (FLIZ) Fragen zum Thema Tiefflug und Fluglärm und nehmen Beschwerden entgegen.
Die Telefonnummer lautet: 0800 8620730.
Eingaben können zusätzlich per E-Mail an die Behörde gerichtet werden unter der nachfolgenden Adresse: FLIZ@bundeswehr.org

