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Stabil auf dem Fahrrad mobil sein
Getreu dem diesjährigen Motto der Europäischen Mobilitätswoche „Mobilität unter den Generationen" laden das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen, der Markt Garmisch-Partenkirchen und das LEIFHEIT ServiceZentrum am 21. September zum Testevent „stabil mobil" ein. Das Testevent „stabil mobil" ist als Tour mit 14 Stationen unterwegs und wird von der Berliner Verkehrswende-Agentur cargobike.jetzt organisiert. Cargobike.jetzt hat die Mission, Lasten- und Spezialräder zu einer selbstverständlichen Mobilitätsform zu machen.
Zwischen 11.00 und 16.00 Uhr besteht am Bischofseck (Fußgängerzone Ecke Klammstraße) in Garmisch-Partenkirchen für Interessiert die Möglichkeit, unterschiedliche E-Spezialräder von verschiedenen Herstellern für ausgiebige Probefahrten zu testen. Dazu gibt es hersteller- und händlerneutrale Beratung durch das stabil mobil-Team. Das Testangebot richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, aber insbesondere an Menschen, die keine herkömmlichen Fahrräder nutzen können oder möchten - sei es wegen persönlicher Vorlieben, spezieller Ausstattungswünsche oder weil sie sich aufgrund von z.B. Gleichgewichtsstörungen, neuronalen Erkrankungen oder Rehabilitation mehr Komfort und Stabilität auf dem Rad wünschen.
Unter den Testrädern sind zwei- und dreirädrige Modelle, spannende Marktneuheiten sowie bewährte Klassiker. Alle Testräder haben einen E-Antrieb, der bis maximal 25 km/h unterstützt, und sind auf Anfrage im Fachhandel mit diversen Aufbauten für verschiedene Bedürfnisse verfügbar. Das Testangebot ist kostenlos. Erfahrungen mit Spezialrädern sind nicht erforderlich.
Zum Auftakt der Aktion ist um 11.00 Uhr ein gemeinsamer Korso mit Landrat Anton Speer, Bürgermeister Daniel Schimmer, Beate Löw-Schneyder (LEIFHEIT ServiceZentrum) sowie weiteren Akteuren mit E-Spezialrädern geplant. Die vorgesehene Route verläuft wie folgt: Fürstenstraße – Zimmermeistergasse – Richard-Strauss-Platz – Olympiastraße – St.-Martin-Straße – Klammstraße (1,4 km, ca. 5 Minuten).
Thematischer Hintergrund Spezialräder
Spezialräder gibt es als zwei-, drei- oder vierrädrige Varianten, als Liegeräder oder mit Sitzschale, für eine oder mehrere Personen. Drei- und vierrädrige Spezialräder für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen geben durch ihre ergonomische Position oft mehr Stabilität und schonen Rücken, Nacken und Handgelenke. Durch diverse Anpassungsmöglichkeiten und Aufbauten kann im Rahmen einer Beratung durch den Fachhandel auf die individuellen Bedürfnisse der Nutzenden eingegangen werden. Spezialräder dürfen wie Fahrräder den Radweg benutzen und auf dem Gehweg parken, aber auch am Fahrbahnrand.
Die Kosten für ein Spezialrad können in bestimmten Fällen von der Krankenkasse übernommen werden. Ein Antrag bei der Krankenkasse unter Angabe der Hilfsmittelnummer des Rades sowie eines ärztlichen Rezepts kann sich lohnen.

