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Tipps für die Biotonne im Sommer
1. Tonne richtig befüllen
2. Standort im Schatten
3. Zeitungspapier oder Papierbeutel verwenden - keine kompostierbaren Kunststoff-Biomüllbeutel ver-wenden!
4. Grasschnitt antrocknen lassen
5. Abfälle nicht in die Tonne pressen
6. Deckel immer schließen
7. Biotonne reinigen


1. Tonne richtig befüllen
Biomüll und Grüngut darf in keinem Fall in Plastiktüten eingepackt werden, auch nicht in so-genannte „kompostierbare" Kunststoff-Biomüllbeutel". Obwohl diese Beutel vom Handel als kompostierbar oder biologisch abbaubar bezeichnet werden, verrotten diese nicht schnell genug. Fremdstoffe, wie Kunststoffe, Glas und Metalle haben in der Biotonne nichts zu su-chen! Nutzen Sie Zeitungspapier oder Papierbeutel um Bioabfälle einzuwickeln! Auch gele-gentliches Einstreuen von etwas Gesteinsmehl oder Tonerde-Pulver bindet Flüssigkeiten. Die richtige Befüllung trägt dazu bei, unangenehmen Gerüchen und Verschmutzungen des Abfall-behälters vorzubeugen.
2. Standort im Schatten
Wählen Sie einen kühlen und schattigen Platz für die Biotonne. Ein Standort in der Sonne be-schleunigt die Vergärung der Abfälle und fördert die Geruchs- und Madenbildung. Ein schatti-ger Platz mit Schutz vor der Witterung ist daher ideal.
3. Zeitungspapier oder Papierbeutel verwenden
Je trockener die Bioabfälle sind, desto besser. Legen Sie zerknülltes Zeitungspapier oder aus-gediente Eierkartons auf den Tonnenboden, um Feuchtigkeit zu binden. Nasse Küchenabfälle sollten vorher abgetropft und in Zeitungspapier (keine Illustrierten) oder unbeschichtete Pa-piertüten eingewickelt werden.
4. Grasschnitt antrocknen lassen
Rasenschnitt sollte vor der Entsorgung leicht angetrocknet sein. So vermeiden Sie geruchsin-tensive Gärungsprozesse. Am besten werfen Sie den getrockneten Grasschnitt erst kurz vor der Leerung in die Tonne.
5. Abfälle nicht in die Tonne pressen
Lockere Befüllung: Grüngut- und Bioabfälle sollten nie zu fest in die Tonne gedrückt werden; ein Pressen und Stopfen muss unbedingt vermieden werden. Eine lockere Befüllung erleich-tert die spätere Entleerung und verringert die Gefahr, dass Ihre Biotonne bei der Entleerungs-aktion beschädigt wird. Überdies begünstigt eine Verdichtung Fäulnisprozesse, die zu unan-genehmen Gerüchen führen und einen Madenbefall beschleunigen können.
6. Deckel immer schließen
Halten Sie den Deckel der Biotonne und des Bioeimers in der Küche stets geschlossen, um Fliegen, Wespen und andere Insekten fernzuhalten. Um Fliegen und Maden zu vermeiden, können Sie den Tonnenrand gelegentlich mit ätherischen Ölen (z. B. Teebaumöl, Orangen- oder Zitronenöl) besprühen und abwischen.
7. Tonne reinigen
Eine gelegentliche Reinigung der Biotonne mit klarem Wasser ist ratsam, jedoch darf dies kei-nesfalls mit chemischen Mitteln erfolgen! Schmutzwasser aus der Biotonnenwäsche ist Abwas-ser! Alternativ kann auch der Reinigungsbedarf mit großen Papiersäcken verringert werden.
Hinweis zu Fallobst:
Im Spätsommer werden Biotonnen häufig mit Fallobst befüllt, was die Tonne sehr schwer macht. Damit sie noch gut zu bewegen bleibt und beim Entleerungsvorgang nicht beschädigt wird, verteilen Sie das Obst auf mehrere Müllabfuhren und lagern Sie es zwischen. Nicht mehr genießbares Fallobst darf nicht über die Restmülltonne entsorgt werden, sondern über die Biotonne, da es in der Bioabfallverwertungsanlage zu wertvollem Biogas verarbeitet wird.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

