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Landratsamt Garmisch-Partenkirchen
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| Anspruchsberechtigte? | Fahrtkostenerstattung | Anerkennung eines privaten Kraftfahrzeuges |

Informationen zur Fahrtkostenrückerstattung

Erstattungsanspruch

besteht für Schüler ab der 11. Jahrgangsstufe an

  • Gymnasien
  • Berufsfachschulen (ohne Berufsfachschulen in Teilzeitform!)
  • Wirtschaftsschulen
  • Fachoberschulen
  • Berufsoberschulen
  • Berufsschulen (Teilzeitunterricht)

Erstattungsfähig sind die vom Schüler aufgewendeten Kosten der notwendigen Beförderung zur Schule (nicht Arbeitsstelle), wobei der günstigste Tarif zugrunde gelegt wird:

  • zur nächstgelegenen Schule (die Schule, die mit dem geringsten Beförderungsaufwand zu erreichen ist)
  • wenn Schulweg länger als 3 km ist.
  • Bei kürzerer Wegstrecke, wenn der Schulweg besonders gefährlich oder beschwerlich ist.

Familieneigenbelastung: Der Familienbelastungsbetrag (Eigenanteil) von 420 € wird von den Gesamtkosten abgezogen. Der Familieneigenbelastungsbetrag entfällt, wenn

  • der Unterhaltsleistender im Monat vor Schulbeginn (August) für drei oder mehr Kinder Kindergeld bezieht oder
  • der Unterhaltsleistender Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII, Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld nach dem SGB II erhält oder
  • bei einer dauernden Behinderung des Schülers.

Für die Erstattung benötigt das Landratsamt

  • Antrag auf Fahrkostenerstattung mit eingeklebten Originalfahrkarten

Das Formular ist bei den Schulen und beim Landratsamt erhältlich.

Wichtiger Hinweis

Für den Abrechnungszeitraum ist der Schulbesuch durch die Schule auf dem Antrag für Fahrtkostenerstattung zu bestätigen. Erstattet werden nur die tatsächlich angefallenen und über 420 € liegenden Gesamtkosten der Beförderung. Es muss die kürzeste Verbindung, bzw. der billigste Tarif gewählt worden sein, ansonsten erfolgt Kürzung!

Anträge sind bis spätestens 31. Oktober für das vorangegangene Schuljahr zu stellen. Später eingehende Anträge dürfen nicht mehr berücksichtigt werden.

Die Familienbelastungsgrenze in Höhe von 420 € wird nicht abgezogen bei:

Bezug von Kindergeld für mindestens drei Kinder

Bezieht ein Unterhaltsleistender für drei oder mehr Kindergeld nach dem Bundeskindergeldgesetz, wird Kostenfreiheit in vollem Umfang gewährt. Dem von der Schule bestätigten Erfassungsbogen ist eine Kindergeldbescheinigung bzw. Kontoauszug oder Gehaltsbescheinigung für den Monat August vor Beginn des Schuljahres beizufügen. Ältere Bescheinigungen oder Kontoauszüge können nicht anerkannt werden. Sollte erst im Laufe des Schuljahres die Voraussetzung erfüllt werden, bitten wir um sofortige Übersendung des Kindergeldnachweises zusammen mit dem Erfassungsbogen. Der Anspruch auf kostenfreie Beförderung entsteht dann erst ab dem auf den Bezug des Kindergeldes folgenden Monats.

Bezug von Sozialhilfe

Bezieht ein Unterhaltsleistender oder ein obengenannter Schüler Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII, Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld nach dem SGB II, wird Kostenfreiheit des Schulweges ab Beginn des dem Bezug dieser Leistung folgenden Monats gewährt. Die Beförderungskosten werden auf Antrag (Erfassungsbogen) übernommen.

Dauernde Behinderung

Schülern, die nachweislich wegen einer dauernden Behinderung (ärztliches Attest, Behindertenausweis beilegen) auf eine Beförderung angewiesen sind, wird auf Antrag (Erfassungsbogen) Kostenfreiheit in vollem Umfang gewährt.

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